So frohe Weihnachten erstmal, obwohl Weihnachten schon fast vorbei ist. Dann fange ich mal von vorne an. Am Montagmorgen

habe ich mich bei strahlenden Sonnenschein um 6 aus dem Bett gequält um es zu Fähre zu schaffen. War ja klar, dass die Sonne scheint, wenn das Frisbee Turnier vorbei ist.
Der Weg zur Fähre wurde dann irgendwie doch stressig. Der Busfahrer meinte,
so was in der Richtung: "Heute wollen alle mit der Fähre fahren,dass
ist wahnsinnig voll, also versuchen wir einfach die letzten zu sein, dann ist die Schlange weg." Die Fähre sollte um 8:25 gehen. Der Busfahrer, ein Maori, steigt also um 8:00 einfach aus und beginnt sich mit den Leuten
rings rum zu unterhalten, während sich alle im Bus fragend anschauen. Um 8:15 war man sich gerade einig jetzt doch mal nachzufragen, wann es dann losgeht. Da kam er zurück und meinte, dass es jetzt schon
knapp würde und wir
definitiv die letzten Gäste auf der Gangway sein würden.
In 5 Minuten waren wir am Terminal, wo nur noch eine kurze Schlange auf uns wartete. Nachdem ich mein
Gepäck eingecheckt hatte, wurde mir noch gesagt dass ich ein falsches Ticket hätte und nochmal zum
Ticketschalter gehen sollte. Mein Gepäck war während dessen auf den Weg an
Board. Die 3 Stunden Fähren hatten dann Kreuzfahrtcharakter, aber ich war noch zu müde um es richtig zu genießen. Das Bild oben ist eins von vielen, die ich dann mit meiner Kamera blind geschossen habe.
Ich bin dann aus Bequemlichkeit in den nächsten Bus nach
Nelson gestiegen. Ein richtig schöner Ort. Ich wollte hier eigentlich kurz bei
Doreen vorbeischauen. Da war ich aber etwas zu träge, so dass die Abstimmung nicht ganz passte. Ich hatte mich dann schon in einem schönen
Hostel (siehe

Bild) eingemietet, als wir dann telefonierten. Aus dem kurzen Treffen wurde ein Ausflug auf eine Geburtstagsparty, auf der erstaunlich viel
deutsch gesprochen wird. Habe mich gut unterhalten, bin dann aber doch schnell müde geworden. Die Lage war einmalig auf einem Berg über
Nelson ein
paar Schritte und man hatte einen Klasse Blick aufs Meer. Leider hatte ich die Kamera nicht dabei. Ich hab zu
Doreen dann heldenhaft gesagt, ich würde auch alleine zurückfinden. Was dann nicht ganz stimmte, aber ein paar nette Leute haben mich dann in die richtige Richtung geschickt.
Am Dienstag bin ich noch etwas durch
Nelson gepilgert, bevor ich dann weiter in Richtung
Abel Tasman Park gefahren bin. Mein
Weihnachtsquartier aber ich in
Motueka aufgeschlagen. Ein kleiner Ort zwischen
Nelson und dem Park. Leider ist das
Hostel etwas außerhalb und der Ort nicht so wirklich schön.
Egal gestern dann weiter in den
Abel Tasman. Der Bus hatte mich erst vergessen. Dann kam noch einer von den Tourenveranstaltern zurückgefahren, um mich abzuholen. Angekommen in
Wanahau, war mein Wassertaxi auch schon fast im Wasser. Das prescht mit einem
Affenzahn übers Wasser. Hüpfte von einer Welle zur nächsten.

Der Park ist wunderschön, auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte. Ich wanderte dann ein Stück durch den
Urwald an der Küste
vorbei an vielen kleinen Stränden. Für das letzte Ende hatte ich ein
Kayak gemietet mit dem ich dann noch die Küste
ab fuhr. Ich landete wie
unvermeidlich in einer Gruppe von deutschen und habe mich ganz gut unterhalten.
Gestern
Abend dann noch bei einem Glas Wein am Kamin unterhalten. Nachts wird es doch noch empfindlich kalt, bestimmt so 12
Grad ;-). Heute habe ich mir vorgenommen einen Tag gar nichts zu machen.
Ich werde morgen wohl versuchen per Anhalter nach Süden zu kommen. Momentan haben aber auch alle Neuseeländer Urlaub, d.h. mitfahren ist einfach eine Unterkunft finden, könnte schwieriger werden.