Mit dem Shinkansen ging es nach Norden um sich die Kirschblüte
Irgendwie hat mich die Landschaft und das neblig feuchte Wetter an den April in Mecklenburg erinnert. Auch die Leute sind hier im Vergleich zu Australien und USA viel zurückhaltender. Ich bin aber halt auch wirklich aufs Land nach Aizuwakamatsu gefahren.
In Aizuwakamatsu bin ich erstmal zum lokalen Schloss gepilgert um mir die Kirschblüte (sakura)
Zum Abendbrot gab es dann original japanische Ramen, Nudelsuppe. So richtig vegetarisch war die Brühe glaube ich nicht, aber immerhin hatte ich sie mit meinem "watashi wa bejitarian des" überzeugt kein Fleisch mit reinzuschmeissen.
Ich übernachtete in einer Jugendherberge in einem richtigen Bett. Es waren nur zwei Gäste da,
Abends ging es dann noch mal zu einem Onsen, einer heissen Quelle/ Spa. Das war genau das richtige nach dem Tag. Man entspannt im heissen Wasser, wechselt dann mal in Whirlpool um die Augen wieder aufzumachen. Also alles in allem Saunalandschaft ohne Sauna in Japan. Auf dem Rückweg hielten wir noch einmal an einem 600 Jahre alten Kirschbaum.
Der Temperaturwechsel hat mir etwas auf den Magen geschlagen, ich hoffe ich bin Sonntag fit. Gerade habe ich mich im Zug zum ersten mal länger mit einer echten Japanerin unterhalten. Ihr englisch war sehr gut und so hat sie mir eine Menge über Land, Leute und Mentalität erklärt.
Wie ihr jetzt vielleicht gemerkt hab, fahre ich gerade viel Zug und da habe ich endlich mal Zeit richtig ausführlich zu schreiben... . Der Railpass ist echt Gold wert.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen